Zero Waste: Plastikfreies Leben an Bord

Es scheint eines der Themen zu sein, mit denen sich jeder Bootseigner und Segler eher früher als später konfrontiert sieht: Wie kann man Abfälle im Allgemeinen und Plastik im Besonderen an Bord reduzieren? Nicht unbedingt

gefüllte Plastikflaschen

wegen der wachsenden Liebe zur Umwelt, sondern aus praktischen Gründen. Angesichts des begrenzten Platzes auf einer Yacht – insbesondere auf einer 26 Fuß Yacht wie unserer Kahu – ist jeder Artikel, der nicht benutzt wird, Ballast. Das Leben an Bord lehrt uns in jedem Fall, all die unnötigen Dinge los zu werden. Und es lehrt uns auch, wie wenig tatsächlich notwendig ist.

“Nimm kein Plastik und anderes Verpackungsmaterial mit an Bord. Pack besser deine Produkte an Land aus.” Oder “Presse deine Dosen klein.” – das sind großartige Tipps für uns alle, die für einige Zeit an Bord leben und cruisen. Sie lösen vielleicht auch das Platzproblem, das das Verstauen und Lagern von sperrigen Dingen wie Plastikflaschen und -dosen zu einer Herausforderung macht.

 

Sie berühren jedoch nicht den Kern des Problems: Die Menge an Plastik selbst. Ich spreche nicht von den Plastikboxen, Geschirr oder Taschen, die regelmäßig benutzt werden. Die eigentliche Frage ist, wie man mit dem einmal verwendeten Kunststoff umgeht: Den Plastiktüten fürs Gemüse im Supermarkt, den Behältern für Öl oder der Kunststoffverpackung von Zahnpasta?

Um es kurz zu machen: Wie kann man diesen einmal gebrauchten Kunststoff reduzieren und das vorhandene Plastik so oft wie möglich wiederverwenden?Diese Fragen halten nicht nur uns auf Trab, sondern auch andere – wie Posts in Segelgruppen zeigen.

Was also tun?

  • Wiederverwendbare Taschen aus Baumwolle oder recycelten Materialien zum Einkaufen mitnehmen
  • Gekaufte Behälter (Erdnussbutter, Gelee, …) verwenden, um Bohnen, Reis, Mehl, Zucker zu lagern …
  • Silikondeckel anstelle von Plastikhüllen verwenden.
  • Detektiv spielen: Alle Gegenstände prüfen, die auf dem Boot einmal verwendet werden (persönliche Hygieneartikel, Medikamente, Reinigungsmittel, …), und diese dann in drei Kategorien ordnen: 1. Verzichtbarer Gegenstand; 2. Ersetzbares Ding oder 3. etwas zum Selbermachen, das man später Glas oder Metall oder wiederverwendbaren Kunststoffbehältern lagern kann.- und diese Tipps sind auch auf einem Boot machbar.

Mehr zu Letzterem habe ich auf Jon und Maries Blog gefunden: http://www.sailingphoenix.com/reducing-plastic-onboard/ (einschließlich Rezepten, wie man einige der Produkte selbst machen kann. Cool! )

Die Antworten mögen nicht besonders kreativ oder neu sein, aber sie funktionieren auf jeden Fall und sind etwas, was jeder von uns tun kann.

Uns haben die Tipps weitere Denkanstöße gegeben. Ja, auch wenn wir uns bereits viele Gedanken darüber gemacht haben, wie man Kunststoff reduzieren kann, gibt es immer Raum für Verbesserungen. So klein und unbedeutend diese auch erscheinen mögen, sie haben Auswirkungen. Sobald man anfängt, Schritte zu setzen, ist der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten. Oder um es mit dem Instagramer @ 5thingsclear zu sagen:

5thingsclear

 

Mehr Gedanken zu dem Thema haben wir auf unserem Blog zusammengefasst >>

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