year : 2018 11 results

Marina-Hopping: Von Yachthafen zu Yachthafen um Neuseeland – Teil 2

In insgesamt mehr als 1 Jahr haben wir bei unseren Segeltouren so manchen Yachthafen besucht. Manchmal freiwillig, öfters aber erzwungenermaßen. Auch wenn wir die einsamen Buchten der Natur bevorzugen, sind Liegeplätze in Yachthäfen oft praktisch und notwendig. Vorausgesetzt, man weiß, worauf man sich einlässt. Hier ist die Fortsetzung unserer ganz persönlichen Liste der Marinas in Neuseeland. Ohne Anspruch auf Objektivität oder Vollständigkeit. -) Picton + - ...

Marina-Hopping: Von Yachthafen zu Yachthafen um Neuseeland – Teil 1

Wer so viele abgelegene Buchten in der Natur zu Verfügung hat wie wir in Neuseeland, der kann auf ein Anlegen in Yachthäfen gut und gern verzichten. Dennoch ist Letzteres manchmal notwendig - sei es, um sich vor Stürmen buchstäblich im sicheren Hafen zu wähnen, um (Diesel) aufzutanken, sich mit Proviant zu versorgen oder Freunde zu treffen. Auf unserer Neuseeland-Umsegelung haben wir deshalb in dem einen oder anderen Yachthafen angelegt. Preislich unterscheiden sich die Yachthäfen kaum ...

Küstenwache S.O.S.

"Coastguard, coastguard, coastguard this is S.V. Kahu. We need assistance.” Mit diesen Worten endete unser Versuch, von Abel Tasman die erste Etappe entlang der Westküste Richtung Nordinsel zu gelangen. Es war ein abruptes Ende. Eines, das wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen wollen. Dabei war alles so gut gelaufen. Am Vortag hatten wir die spontane Entscheidung getroffen, das günstige Wetterfenster der nächsten Woche zu nutzen, um die ersten 120 Seemeilen ...

Wenn Neuseeländer einen Strand kaufen …

“Shit, it’s beautiful!” Mein Partner T.A. hört sich langsam wie eine stecken gebliebene Schallplatte an. Auch wenn ich angesichts seiner Begeisterung schmunzeln muss, kann ich doch nicht widersprechen: Awaroa Bay is beautiful indeed. Dem konnte auch der Sturm "Fehi" vor einigen Tagen nichts anhaben. Dieser hatte zwar Awaroa genauso schwer getroffen, wie viele andere Buchten im Abel Tasman Nationalpark und dort seine Spuren hinterlassen. Die starken Wellen hatten den Strand komplett ...

Sturmwarnung

“Liebling, wir rutschen ab. Der Anker hält nicht mehr!”, eine Aussage wie diese sorgt schon unter normalen Wetterbedingungen für Unruhe. Erst recht, wenn man nach einer unruhigen Nacht in 40-50 Knoten (80-100 Km/h) Windböen ausgesetzt ist.    Schon die letzten sechs Stunden hatten wir uns mehr in unserer Kabine herumgewälzt als geschlafen. Der angekündigte Typhoon Fehi war mit größerer Wucht eingetroffen als gedacht, und die Bucht, in der wir geankert hatten, erwies sich als nicht ...

D´Urville Island, der schwarze Fleck

17 Tage, so lange hatten wir im Queen Charlotte Sound verbracht. Nicht ganz das Monat, das wir uns ursprünglich dort aufhalten wollten, aber mehr als vielen Anderen möglich ist. Zu entdecken gäbe es jede Menge, doch wir hatten nicht mehr Zeit: Schließlich müssen wir Anfang März wieder in Auckland auf der Nordinsel sein … und dazwischen gab es noch so viele Punkte auf der Landkarte, die wir anschauen wollten. D´Urville Island war einer davon. Im Norden der Südinsel, zwischen Marlbo...

Von Segelparadies zu Segelparadies: Bay of Islands versus Marlborough Sounds

Neuseeland gilt als Seglerparadies schlechthin. Zurecht. Zumindest, wenn man von den Cruiser-Gebieten Bay of Islands, Hauraki Golf oder Marlborough Sounds spricht. Nachdem wir im April in der Bay of Islands waren und uns derzeit in den Marlborough Sounds, genauer gesagt im ersten der Sounds, dem Queen Charlotte Sound befinden, ist es Zeit, einen Vergleich anzustellen. Welches Gebiet ist für Cruiser besser geeignet und warum? Was sind die Vorzüge von beiden? Was die Nachteile? ...

Blumine Island: Zu Gast bei Freunden

„Wairua – two spirits. We´re just visitors, the birds live here.“ Um zu wissen, dass wir auf Blumine Island hier in den Marlborough Sounds nur zu Gast sind, dafür brauchten wir keine Notiz von früheren Besuchern. Das machte das Begrüßungskomittee auf der Insel hier im äußeren Zipfel von Queen Charlotte Sound klar und deutlich. Am Tag zuvor hatten wir uns bei unserer kleinen Wanderung in der Kumutoto Bay, unter anderem aufgrund seiner Nähe zur Stadt Picton eine der meist ...

Auf den Spuren der Māori Waka

Tag 3 – 8) „Genießt Hicks Bay, es ist ein magischer Ort“, ich verschlucke mich fast an meinem Wasser, als ich die SMS von T.As. Vater lese. Magisch?! Hicks Bay ist eher verhext. Seitdem wir vor ein paar Tagen in der Bucht angekommen sind, hatten wir zwei durchwachte Nächte: Zuerst hatte uns der Nordwind bei 45 – 50 Knoten (statt der angekündigten 25 Knoten) durchgepeitscht, dann der Südwind, vor dem wir uns eigentlich hier verstecken wollten. Dazu kam der hohe Wellengang und die ...

Von Motiti bis White Island: Shades of White

Tag 2) Sehe ich Rauchschwaden oder weiße Wolken am Horizont? So ganz sicher bin ich mir bis zum Schluss nicht, wem oder was ich bei unserer Segelpassage von der Insel Motiti in der Bay of Plenty zur vulkanischen White Island gefolgt bin. Fakt ist bloß eines: Nach zehn Stunden abenteuerlicher Überfahrt sind wir auf Whakaari, Neuseelands einziger aktiver Vulkaninsel angekommen. Einfach hat es uns Te Puia o Whakaari (was so viel wie „der dramatische Vulkan“ oder auch „sichtbar machen“ ...