month : 01/2018 5 results

Von Segelparadies zu Segelparadies: Bay of Islands versus Marlborough Sounds

Neuseeland gilt als Seglerparadies schlechthin. Zurecht. Zumindest, wenn man von den Cruiser-Gebieten Bay of Islands, Hauraki Golf oder Marlborough Sounds spricht. Nachdem wir im April in der Bay of Islands waren und uns derzeit in den Marlborough Sounds, genauer gesagt im ersten der Sounds, dem Queen Charlotte Sound befinden, ist es Zeit, einen Vergleich anzustellen. Welches Gebiet ist für Cruiser besser geeignet und warum? Was sind die Vorzüge von beiden? Was die Nachteile? ...

Blumine Island: Zu Gast bei Freunden

„Wairua – two spirits. We´re just visitors, the birds live here.“ Um zu wissen, dass wir auf Blumine Island hier in den Marlborough Sounds nur zu Gast sind, dafür brauchten wir keine Notiz von früheren Besuchern. Das machte das Begrüßungskomittee auf der Insel hier im äußeren Zipfel von Queen Charlotte Sound klar und deutlich. Am Tag zuvor hatten wir uns bei unserer kleinen Wanderung in der Kumutoto Bay, unter anderem aufgrund seiner Nähe zur Stadt Picton eine der meist ...

Auf den Spuren der Māori Waka

Tag 3 – 8) „Genießt Hicks Bay, es ist ein magischer Ort“, ich verschlucke mich fast an meinem Wasser, als ich die SMS von T.As. Vater lese. Magisch?! Hicks Bay ist eher verhext. Seitdem wir vor ein paar Tagen in der Bucht angekommen sind, hatten wir zwei durchwachte Nächte: Zuerst hatte uns der Nordwind bei 45 – 50 Knoten (statt der angekündigten 25 Knoten) durchgepeitscht, dann der Südwind, vor dem wir uns eigentlich hier verstecken wollten. Dazu kam der hohe Wellengang und die ...

Von Motiti bis White Island: Shades of White

Tag 2) Sehe ich Rauchschwaden oder weiße Wolken am Horizont? So ganz sicher bin ich mir bis zum Schluss nicht, wem oder was ich bei unserer Segelpassage von der Insel Motiti in der Bay of Plenty zur vulkanischen White Island gefolgt bin. Fakt ist bloß eines: Nach zehn Stunden abenteuerlicher Überfahrt sind wir auf Whakaari, Neuseelands einziger aktiver Vulkaninsel angekommen. Einfach hat es uns Te Puia o Whakaari (was so viel wie „der dramatische Vulkan“ oder auch „sichtbar machen“ ...

Sie nannten ihn “auf den letzten Drücker”

Tag 1) „Kia ora te marino, may the calm be widespread Kia whakapapa ponumanu te moana let the sea be polished like greenstone Kia tere te karohirohi I mua I te huarahi kei mua I a koe May the pathway ahead of you sparkle before you kia pai te haere May you go well!“ dieser Segen (Karakia Timatanga, traditionelles Anfangs- bzw. Schlussgebet vor einem Meeting oder Projekt wie dem Unsrigen etc.) von T.A.s Vater erreicht uns in einem der unzähligen SMS, die sein „old man” ...